18 Mai, 2012
Kurztrip über die Alpen - ein Wochenendausflug mit der D-EAKU In der ersten Augustwoche stand wie immer das AOPA Trainingscamp in Eggenfelden an. Wir, das sind Peter Graeßel, Steffi und Bernd Meh....
Vatertagsausflug einmal anders Seit Jahrzehnten ist es Tradition, dass Piloten des ACN zusammen auf Vatertagsausflug gehen. Seitdem ich – Alfred – dabei bin, sind dies in der Regel drei Flugze....
AIRPOWER 2011 in Zeltweg – eine „atemlose“ Flugschau. Ja, das Wetter spielt einem Piloten manch üblen Streich. Am 30.06. jedenfalls war für uns mit einem Flugzeug ohne Enteisung und Turbo....
Ein kleiner Vatertagsausflug mit Dame hat uns mit zwei FLugzeugen nach Luxembourg geführt. Nach kurzen Ziel-Diskussionen der Beteiligten am Morgen hat sich die Idee von Peter Fischer durchgesetzt -....
 Bepackt mit VFR-Karten, Navigations-Dreieck,  40cm langem Lineal, Mancher sogar mit IPAD und anderen Gimmicks sind wir am 28.05.11 zur Rallye nach Herzogenaurach aufgebrochen. Drei....
Durchs Outback zum Great Barrier Reef Wir haben es uns in den letzten beiden Reihen des Jumbos gemütlich gemacht, soweit man von gemütlich reden kann. In unserer Cessna 182 hatten wir es bequemer, ....
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Im Spätsommer sollte noch einnmal ein Ausflug in die Masuren drinnen sein, sagen wir uns. Und so ziehen wir denn mit der D-EIMP los. Auf dem Flug nach Schönhagen ist der Franken- und Thüringerwald....
Namibia ist ein wunderschönes, touristisch sehr interessantes Land. Es ist etwa zweieinhalb- mal so groß wie Deutschland und hat über 400 Flugplätze und Landestrips, die meisten davon in der Nä....
Als Reisezeit für unseren Marokko-Ausflug haben wir die letzte Aprildekade festgelegt. Da sollte es nördlich des Hohen Atlas brauchbares VFR-Wetter geben und südlich davon noch nicht allzu heiÃ....
Es ist der 1. Mai und eigentlich der Zeitpunkt für unseren Vatertagsausflug. Aus technischen Gründen haben wir den aber dieses Jahr auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. So ziehen wir also nur als Kleingruppe los – Heiner und Jürgen mit einer Piper PA 28, Alfred und ich mit einer Cessna C172. Die erste Etappe führt uns von Nürnberg über Karlsruhe, Basel und Besancon nach Beaune. Am Anfang der Strecke ist wunderbares VFR-Wetter. Später, über dem Schwarzwald sind die Sichten noch immer gut, aber die Turbulenzen aus dem verwirbelten Westwind schütteln uns ganz schön durch. Ins Rheintal ausweichen geht nicht, dort liegt ab Freiburg nordwärts eine tiefe Stratusdecke.
Ab Freiburg wird der Flug tatsächlich ruhiger. Bei Basel Radar holen wir uns die Freigabe für den Durchflug durch dessen Luftraum Delta. Das klappt übrigens ganz problemlos. Ein Stück westlich von Basel stoßen wir auf die Doubs und folgen der in westsüdwestliche Richtung nach Besancon und weiter nach Dóle. Von da geht es direkt am südlichen Ende der Kotrollzone von Dijon weiter nach Beaune.
Wie auch an vielen anderen Flugplätzen in Frankreich ist der Funk nicht besetzt. Es gilt: Radio air to air. Deshalb ist es für Flüge zu unbesetzten Plätzen in Frankreich sehr sinnvoll, wenn man sich vorher mindestens mit den Grundbegriffen der Platzrunde und der Zahlen in französischer Sprache vertraut macht. Natürlich wird der Luftraum besonders intensiv beobachtet, man weiß ja nicht ob die abgesetzten Meldungen auch wirklich verstanden werden. Es läuft jedoch alles wie am Schnürchen. Wir landen kurz nacheinander und treffen am Platz auch jemanden, der uns beim Tanken unterstützt.
In Beaune finden wir mit Hilfe des Taxifahrers ein Hotel im Zentrum. Wegen des fortgeschrittenen Tages gibt es nur einen kurzen Begrüßungsdrink, ehe wir uns auf die Sehenswürdigkeiten stürzen. Allen voran das Hotel Dieu, ein Hospital aus dem 15. Jahrhundert, das als solches noch bis 1971 genutzt wurde. Heute ist es zu einem Teil ein Altersheim, zum anderen ein Museum. Auch die romanische Kirche zur Notre Dame ist unbedingt einen Besuch wert.
Am nächsten Vormittag erleben wir am Flugplatz eine Überraschung. Als wir hinkommen, wimmelt es am Platz geradezu von Flugzeugen. Wir erfahren, dass es sich um Teilnehmer einer Rallye handelt. Wie gut, dass wir gestern getankt haben; heute steht eine lange Schlange an der Zapfsäule.
Unser nächstes Ziel heißt Annency, ein reizendes Städtchen direkt am Fuße der Westalpen. Die Franzosen winken uns wie die eigentlichen Rallyeteilnehmer zum Start. Was folgt ist ein wirklicher Genußflug. Petrus hat für uns wohl extra eine seiner besten Wetterkarten aus dem Ärmel gezogen. Annency ist ein Flughafen mit Kontrollzone und damit ganz normaler Flugsicherung. Als Besucher durchwandert man die Altstadt, schlürft auf einer Cafe-Terrasse ein Eis und flaniert am Ufer des Sees. Für eine Bootsfahrt reicht leider die Zeit nicht mehr.
In Lyon wollen wir heute unsere Häupter zur Ruhe betten. Lyon Bron ist unser Etappenziel. Unsere Planung direkt über den Flughafen Saint Exupery anzufliegen wird uns nicht genehmigt. So führt unsere Route südlich um die Kotrollzone von Saint Exupery herum nach Bron. Ehe wir per Taxi in die Stadt aufbrechen, lassen wir uns noch die Tanks unserer Flugzeuge randvoll machen.
Ein Hotel in der Altstadt zwischen der Rhone und der Saone nimmt uns auf. Zwischenzeitlich haucht der Tag sein letztes Licht aus. In der Abenddämmerung spazieren wir durch die engen Altstadtsträßchen und finden nicht allzuweit vom Hotel ein Restaurant. Allein für die Bouillabaisse, die man dort serviert, lohnt es sich noch einmal nach Lyon zu kommen. Den Abend beschließen wir dann bei einem Glas Burgunder und machen uns schon Gedanken über die nächste Etappe.
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Alpenhauptkamm mit Mont Blanc |
Mont Blanc mit Wolkenkranz |
Tatsächlich scheint am nächsten Morgen in Lyon die Sonne. Beim Wetterbriefing stellen wir fest, dass die Alpen zwar von Süden her zugestaut, der Hauptkamm und die Nordseite aber frei sind. also wählen wir Innsbruck als nächstes Ziel. So führt unsere Route diesmal nördlich der Kontrollzone von Saint Exupery vorbei ostwärts. Nur wenige Kilometer nördlich des Mont Blanc fliegen wir über den Col de la Forclaz nach Sion. Inzwischen sind wir auf FL 105 und wurden von Lyon weiter an Genf und letztendlich an Sion Approach gereicht. Auf dem Weg durch das Rhonetal machen wir einen Abstecher zum Aletschgletscher, der in den vergangenen zwei Jahrzehnten schon sehr abgeschmolzen ist. Über den Grimmel- und Furkapass kommen wir nach Chur und weiter in die Arlbergregion. Von da ist es nur noch ein Katzensprung nach Innsbruck.
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Über den Aletschgletscher Richtung Jungfraujoch |
Über den Aletschgletscher auf Südkurs |
Der Versuch, bei der Flughafeninformation ein Hotel reservieren zu lassen scheitert an der massiven Unwilligkeit der in der Beißordnung erstrangigen Dame. Die andere macht zwar einen Ansatz uns zu helfen, traut sich dann aber offensichtlich nicht. Ein freundlicher Taxifahrer macht alles wieder gut. Er bringt uns in die Stadt und hat für uns auch gleich die richtige Hotelempfehlung.
Ein wesentlicher Grund für die Wahl Innsbrucks als Etappenziel ist die Anregung von Heiner, die erst kürzlich eröffnete Hungerburgbahn zu besichtigen. Die fast hundertjährige Seilbahn zur Hungerburg wurde durch eine komplett neue Standseilbahn ersetzt. Die vier Stationen und die Brücke über den Inn wurden von der britisch-irakischen Architektin Zaha Hadid gestaltet und gelten als sehr gelungen. Den Abend verbringen wir mit der Gaumenpflege durch die Tiroler Küche.
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Die KI-Crew mit Alfred am Steuer |
Die KI wird in Innsbruck getankt |
Abschied nehmen heißt es am nächsten Tag. Mit ein bißchen Wehmut treten wir den Heimflug an. Das Wetter ist zwar immer noch gut, die Umstellung jedoch schon deutlich merkbar. Nach dem Start in Richtung Westen geht es über Seefeld, Mittenwald und den Ammersee nordwärts. In Eichstätt kommen wir genau über die Willibaldsburg und rufen bei Schwabach Nürnberg Tower für die Einfluggenehmigung via Sierra. In unserem Clubheim lassen wir dann den Tag noch gemütlich ausklingen.
Abflug von Innsbruck, kurz vor Seefeld
Gerhard Obernosterer
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